Die Schwitzhütte - sich verbinden mit Mutter Erde
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Die Schwitzhütte - sich verbinden mit Mutter Erde
(77883 Ottenhöfen, Baden Württemberg)

Inseriert am: Mittwoch, 05. Oktober 2011 - 11.00 Uhr
Preis: €90.00
 

Wer ökologisch handeln will, muß zunächst ökologisch empfinden, sich als Teil, als Kind unserer Mutter Erde begreifen. Eine gute Möglichkeit die Einheit von menschlicher Individualität und der Natur immer wieder aufs Neue zu erfahren und neu zu justieren, sind schamanische Rituale. Diese Riten, die bereits von den Naturvölkern der Steinzeit genutzt wurden, um sich einzuschwingen auf den Rhythmus der Natur, sind auch heute noch sehr wirkungsvoll. Besonders intensiv ist die Schwitzhüttenzeremonie - eines der kraftvollsten indianischen Rituale. In ihr werden Körper und Geist gereinigt,der Mensch verbindet sich wieder mit der Kraft der Erde.

Stellen Sie sich vor, wir könnten durch ein großes Fernrohr gemeinsam gleichzeitig alle Schwitzhütten sehen, die in diesem Augenblick rund um den Globus dampfen. Aus dieser Entfernung würden wir erkennen, daß jenseits unterschiedlicher Traditionen und Ethnien die Schwitzhütte als Ort der Begegnung mit Mutter Erde gefeiert wird, aber auch mit den vier Himmelsrichtungen, den vier Elemente (Feuer, Erde, Wasser, Luft), sowie mit den Königreichen der Natur, einschließlich deren Wesen. Wir könnten die Bedeutung der Begegnung in und mit der Gemeinschaft spüren, ausgedrückt im Gespräch, in Gesängen, durch Gebete und - im Schweigen. Die Zeremonie könnten wir erkennen als einen Reinigungsprozeß, als ein Ritual der Unterstützung für die Selbstheilungs- und Visionskräfte. Wir könnten sehen, daß Schwitzhütte mal stärker als Heilhaus erscheint, mal als Tempel einer Naturreligion, mal als Raum einer vertrauensvollen und verschwiegenen Gemeinschaft.
Nun stellen wir uns vor, daß sich unser Blick durch das Fernrohr den Menschen HIER zuwendet: Welche Elemente mögen nun in den Vordergrund treten? Für den 'modernen Menschen' scheint es besonders wichtig zu sein, daß ihn diese Zeremonie in einen Prozeß hineinführt, der gleichermaßen Körper, Seele und Geist anspricht. Hitze und Feuchtigkeit, Dunkelheit und die unmittelbare Nähe der Mitschwitzer verschließen unsere beliebte Fluchtmöglichkeit in den Kopf - wer es dennoch versucht, wird bald an Grenzen stossen. Nicht gedankliche Logik, sondern Verbundenheit mit dem eigenen Spürbewußtsein ist hier wichtig. Die Kräfte der Zeremonie, gestützt durch die Intimität der Gemeinschaft, läßt emotionale Barrieren schmelzen und gibt den tiefen Gefühlen eine besondere Chance sich ausdrücken zu können. Schließlich erlaubt Schwitzhütte, in eine das Alltagsbewußtsein übersteigende Achtsamkeit einzutreten.
Bekannt geworden ist Schwitzhütte u. a. als Trancetechnik und tranceähnliche Zustände sind in den Sitzungen normal. Ohne sie würden viele Wirkungen z. B. der Selbstheilung oder der Vision überhaupt nicht eintreten. Ähnlich wie im Traum, tritt hier allerdings ein Erinnerungsproblem auf. Während der Zeremonie empfindet man eigentlich alles ganz 'normal': das Körpebewußtsein, die Empfindungen, die Gefühle, die Bilder, die Gedankenblitze etc. Doch schon kurze Zeit nach dem Ende verfliegen sie förmlich - es sei denn, man übt sich (analog dem luziden Traum) in Achtsamkeit.

DIE SCHWITZHÜTTE:
· Ein Tempel der Naturreligion, ein Ort der Begegnung und Versöhnung von Naturgeistern und Menschengeist, der Rückbindung an die Naturkräfte und damit ein Ausgangspunkt zur Entwicklung eines ökologischen Bewusstseins;
· ein Sinnbild für den heiligen Leib der Mutter Erde;
· eine Stätte, die zur Wahrnehmung von Energiephänomenen (Aura, Energiekörper, Elementarwesen, sog. Spirits) einlädt:
· ein Platz der vertrauensvollen Gemeinschaft, der Mitteilungen, Gesänge und Gebete;
· ein Raum für Stille und Meditation;
· ein feuriger Prozess, der uns einlädt, immer wieder LOSZULASSEN, seien es Wille, Wunsch, Gefühl, Erwartung, Haltung, Anspruch, Gewohnheit, Muster, Programmierungen, um uns mehr und mehr hinzugeben, auf dass das Ungeordnete, Unausgeglichene, Verdunkelte, Unheile in (kosmische) Ordnung gebracht, zurückgeschenkt werden möge.
Und: Natürlich bleibt jede und jeder in ihrer / seiner eigenen Verantwortlichkeit.

Nächster Termin:

- 19. November 2011(nur für Frauen)
-17.Dezember 2011 (für alle)

Kontakt: Petra-Maria Lehnen

Tel.: 07842-600245
E-mail: petra-maria@gaia-net.de

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